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Sandig

 
Auf Sand gebaut. Erinnert mich daran,
das nichts von Dauer ist.
 
 

Einblick

 
 
 

Altes Herz

 

Ist die Wunde verheilt, schmerzt die Narbe.

 Auch alte Narben können schmerzen.

 

 

Erinnern

 

Erinnern

das ist vielleicht

die qualvollste Art

des Vergessens

und vielleicht die freundlichste Art

der Linderung

der Qual

 

(E.Fried)

 

 

Musik

 

„Jedes starke Gefühl ist wie ein Ton in der Musik,
es bringt Erinnerungen aus der ganzen Spanne der
eigenen Geschichte zum Klingen. So wie kein Ton für sich
allein existiert, gibt es auch keine reinen Gefühle.
Und jene Erinnerungen bringen andere Gefühle mit sich,
auch Hoffnungen, Enttäuschung, Wut, so dass das Gefühl
der Liebe bei einem Erwachsenen stets ein wilder Akkord ist.“
(Irene Dische)

 

 

 

Wie es ist

 

Erklär mir, Liebe
 

Dein Hut lüftet sich leis, grüßt, schwebt im Wind,
dein unbedeckter Kopf hat's Wolken angetan,
dein Herz hat anderswo zu tun,
dein Mund verleibt sich neue Sprachen ein,
das Zittergras im Land nimmt überhand,
Sternblumen bläst der Sommer an und aus,
von Flocken blind erhebst du dein Gesicht,
du lachst und weinst und gehst an dir zugrund,
was soll dir noch geschehen -

Erklär mir, Liebe!

Der Pfau, in feierlichem Staunen, schlägt sein Rad,
die Taube stellt den Federkragen hoch,
vom Gurren überfüllt, dehnt sich die Luft,
der Entrich schreit, vom wilden Honig nimmt
das ganze Land, auch im gesetzten Park
hat jedes Beet ein goldner Staub umsäumt.

Der Fisch errötet, überholt den Schwarm
und stürzt durch Grotten ins Korallenbett.
Zur Silbersandmusik tanzt scheu der Skorpion.
Der Käfer riecht die Herrlichste von weit;
hätt ich nur seinen Sinn, ich fühlte auch,
daß Flügel unter ihrem Panzer schimmern,
und nähm den Weg zum fernen Erdbeerstrauch!

Erklär mir, Liebe!

Wasser weiß zu reden,
die Welle nimmt die Welle an der Hand,
im Weinberg schwillt die Traube, springt und fällt.
So arglos tritt die Schnecke aus dem Haus!
Ein Stein weiß einen andern zu erweichen!

Erklär mir, Liebe, was ich nicht erklären kann:
sollt ich die kurze schauerliche Zeit
nur mit Gedanken Umgang haben und allein
nichts Liebes kennen und nichts Liebes tun?
Muß einer denken? Wird er nicht vermißt?

Du sagst: es zählt ein andrer Geist auf ihn ...
Erklär mir nichts. Ich seh den Salamander
durch jedes Feuer gehen.
Kein Schauer jagt ihn, und es schmerzt ihn nichts.

(I.Bachmann)

 

 

Metamorphose

 
 
 
 

Metamorphose II

 

Beständigkeit

 
 
Mantra:
Das einzig Beständige ist die Veränderung
 
 

Gracias

 

Vaterfreuden

 
....naja, so richtig Freude macht er mir ja nicht......wenn er doch nur das Erwachsenenalter einigermaßen zeitgleich  mit seinem Sohn erreichen würde......das würde manches erheblich erleichtern!
 
Und da hätte ich schon fast vor vier Wochen vorschnell auf das Ende dieses unsäglichen gemeinsamen Sorgerechts (dem allerkürzesten und absurdesten aller Zeiten obendrein: 18 Monate währte das zweifelhafte Vergnügen, und das so kurz vor Schluß!) angestoßen.......aber eben nur fast. Man lernt ja dazu und freut sich nicht mehr zu früh. Jedenfalls nicht mit diesem Exemplar.
 
Bevor ich jetzt schlechte Laune kriege, blättere ich nochmal fix die abgewetzte Düsseldorfer Tabelle durch und mache mich schlau darüber, was mich demnächst erwartet. Tue also genau das, was ich mir für heute Abend so vorgestellt hatte.
 
Irgendwann wird das vorbei sein. Irgendwann bestimmt.
 

Schöne Frau

 
Eine schöne Frau , wie ich finde. Und je älter sie wird, desto interessanter wird ihr Gesicht.
 
 

Hermann

 
Hesse, aus: "Lektüre für Minuten":
 
"Das Ziel der Weisheit ist, daß man den Dingen nur so viel Macht über sich einräumt, als man selber will, und daß man sein Schicksal nicht mehr von außen empfängt, sondern es nimmt als Atemzug aus dem eigenen Innern."
 
 
Auch sehr schön:
 
"Ohne das Tier in uns sind wir kastrierte Engel"
 
 

Mutterglück

 
 
I´m getting old. Or tired. Or both.
 
Jetzt, am Abend, muß er sein neues Bad streichen. Und noch dringend Englisch für morgen machen. Und das Moped reparieren. Jetzt sofort, am besten gleich, soll ich wenigstens bei Englisch helfen. Am besten noch während des Essens. Hektik allerorten. Überall steht Werkzeug herum, die Tür steht offen, Benzingestank dringt durchs Fenster, die Bohrmaschine speit schon Funken. Es zieht. Mir ist kalt. Ich hasse diese Unruhe, das ewige Hin- und Hergerenne, Türen auf, Türen zu, Fragen nach irgendeinem Bohrer oder dem bestimmten Schraubendreher. Irgendwas fehlt immer. Ich bin müde, fühle mich uralt und kann auf Streß gerade garnicht. Ich kann nie gut auf Streß, und heute noch weniger.
Blöde ist auch, daß gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, darüber zu diskutieren. Mir wäre aber danach!
 
Es ist so wunderbar, wenn Kinder selbständig werden. Das war mein Ziel in all den Jahren.
Jetzt trifft er seine eigenen Entscheidungen und zieht die Sachen dann auch durch.
Am besten gleich, sofort und in dem ihm eigenen hektischen Tempo.
 
So war das nicht gemeint!

 
 
 

Wie

 

aus der Welt.

Es ist ganz still.

Regen tropft auf die Steine.

Alle Geräusche sind verstummt.

Das Haus ist leer.

Kein Auto fährt vorbei.

Ab und zu rascheln draußen ein paar Blätter.

Die Katzen schlafen.

Ein Buch lesen.

Tee trinken.

Badewanne.

Stillleben im Herbst.


 
 
 

 
 
 

 

Heute

 
könnte ich spielend die Seiten wechseln.
Aber das behalte ich besser für mich.
 
 

oh boy.....

 
.....da entdecke ich im Zimmer des Sohnes staunend die DVD "About a Boy" ........
 
uns bewegen ja öfter mal zeitgleich ziemlich ähnliche Themen, aber staunen muß ich dann trotzdem jedesmal.
Familie.
 
 

Bildergeschichte

 
 
 
 

Draußen

 
 
 
 
 
 

Time out

 
Zeit ist so unberechenbar. Sie schleicht dahin wie eine Schnecke. Oder sie rast so schnell, daß einem schwindelig dabei werden kann.
Manchmal steht sie auch so vollkommen still, daß die äußere Welt ganz reglos wird.
Und innen eine Spur bleibt.
Unendliche Sekunden, die sich ausdehnen zu Stunden, Monaten, Jahren, Lebenszeiten.

Eine Ewigkeit im Raum.
Eine Ewigkeit im Herz.
 
 

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