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letter word. Da gibts eins, oder zwei, die liegen mir gerade auf der Zunge. Am liebsten möchte ich es schreien. Nein, es ist nicht LOVE

Doch, fluchen hilft manchmal.

Morgen gehe ich in die Höhle des Löwen. Die Frage ist, wen ich dort treffen werde. Den zahnlosen  oder den fauchenden Tiger. Ruhig bleiben ist die Devise, sachlich und ruhig bleiben. Sagt sich eine, die schon den ganzen Tag mit den Tränen kämpft. Schöne Scheiße.

Das einzige, was eben ein wenig half, war eine kleine Runde durch den Garten mit dieser Ausbeute:


 

 
 
 

 

Ente

.....wenn etwas ausieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und klingt wie eine Ente.......dann wird es eine Ente sein.

Wenn zwei Personen, die sich nicht kennen, nie darüber miteinander gesprochen haben und beide Außenstehende sind, zur gleichen Einschätzung der Situation kommen, dann wird wohl, vorsichtig formuliert, etwas dran sein. Besonders dann, wenn das auch den eigenen Annahmen und Befürchtungen entspricht.

Das Grauen hat einen Namen bekommen.

Ich kann gut kämpfen, auch gerne mit offenem Visier. Aber nicht mit fiesen Machenschaften, nicht so hintenrum und unehrlich, mit gemeinen Tricks in die Weichteile zielend. Ich halte mich für eine faire Kämpferin, zumindest lege ich darauf sehr großen Wert. Ich fühle mich absolut angreifbar und auch wehrlos, wenn ich feststelle, daß mein Gegner das wesentlich lockerer sieht.

Und in solch einer Situation scheine ich jetzt zu sein.

In dem Film "Eine verhängnisvolle Affäre" (der im Englischen wesentlich zutreffender "Damaged" heißt) sagt Juliette Binoche an einer bemerkenswerten Stelle, daß verletzte Menschen = "damaged people" so gefährlich seien, "because they know how to survive". Das sind oft die erbittertsten Feinde, die gnadenlosesten Kämpfer. Und am Ende auch oft die Gewinner. Because they know how to survive.

Na dann: Willkommen im Club!

Bleibt abzuwarten, wer den längeren Atem hat. Und vor allem: die geschicktere Taktik.

 

Amore

 
 
Ja, so könnte das aussehen. 
(Pablo Picasso und Jaqueline, 1957)
 
 

Forbidden

 

Hm, da ist was dran, in Kombination mit dem letzten Eintrag "Amore". Die gibts und gabs da nicht, weder zu sehen noch zu fühlen, und zu hören schon garnicht. Paßt also zum aktuellen Ereignis. Es gibt ja keine Zufälle.

Dann will ich das mal ganz fix sichtbar machen und stelle den link richtig rein:

Amore, die Zweite

Amor

Alles zu sehen und zu erkennen. So, wie es sein soll.

Fassaden

 
 
 
 
 
 
Und hier spiegelt sich die Demo gegen Atomkraft in der Decke des Bahnhofs Friedrichstrasse:
 
 
 

Amnesie

.....noch dreimal zurück und hin und her und dann nochmal das Ganze von vorne.....es fiel mir heute wie Schuppen von den Augen. Das ist alles alter Kram, bringt mich nur rück- und nicht vorwärts, ist doch nur die erneute Wiederholung desselben. Finito e´ basta!

Allmählich macht sich ein Gefühl der Erleichterung in mir breit und verdrängt diese Mischung aus zaudern, bangen und hoffen, die mich immer mal wieder heimsuchte.

Erleichterung, daß ich nun beenden kann, was schon damals nicht richtig anfing und deshalb schon nach kürzester Zeit irgendwie querlag, nicht paßte, zu sperrig, quer, schief oder einfach formlos in meinem Leben herumgeisterte. Nicht fassbar.

Es fing damals alles mit einer seiner Unentschlossenheit an, und das blieb über lange Zeit so. Die ersten Momente prägen eben doch alles, was folgt, und so ist es damit auch gewesen. Es zog sich wie ein roter Faden hindurch. Das war nicht aufzulösen, so sehr und so lange ich auch daran zog oder versuchte, etwas Konkreteres daraus zu weben. Immer entzog er sich, oder das fragile Konstrukt ribbelte sich auf,  verhedderte sich, riß ganz auseinander.......

Geduldig hab ich jedesmal aufs Neue angefangen, das  "loose end"  in etwas Bleibendes zu verwandeln, wenn ich es überhaupt mal zu fassen bekam, oder ich mich in der Illusion wähnte, es zu fassen kriegen zu können. Und es funktionierte nie. Jedesmal dasselbe - ja: Ritual: geniale Vorschläge, verlockende Absichten, faszinierende Ideen, schmeichelhafte Rückblicke und Aussichten - und dann, im Konkreten: nada. Fragte ich nach einiger Zeit nach, stieß ich auf partielle oder totale Amnesie. Oder auf Unentschlossenheit, so wie am Anfang. Auf die totale Kehrtwende. Wie am Anfang, nur ging es damals in die entgegengesetzte Richtung, nicht weg, sondern her. Auf Zwänge, natürlich immer und ausschließlich von außen. Auch das war wie immer. Jeder zarte Ansatz zu aller-minimalster Verbindlichkeit verpuffte darin.  Zerrieb sich im Alltag, verflüchtigte sich bei genauerem Hinsehen. Löste sich auf. Within seconds. Ich konnte immer nur versuchen, aufzuholen, solange ich keinen Schlußstrich zog. Kam ich da nach einiger Mühe an, blieb nur noch der Schlußstrich - und dann fing es ein paar Jahre später wieder (fast) von vorne an. Bis es dann genug Wiederholungen gegeben hatte.

Von Alexandra von Grote (kennt die überhaupt noch jemand....?) stammt der Satz: "Im Zeitraffer aus dem Schmerz". Das hab ich mir manches Mal gewünscht. Aber siehe da, es hat auch ohne gut geklappt.

Also Erleichterung. Noch nicht auf der ganzen Linie, aber sie macht sich immer breiter.

 

Conclusions

Die richtigen, wie ich hoffe.

Wrong conclusions, das war mal ein Thema, vor......*grübel* schlappen 16 Jahren. Mit meinem Nachbarn in seiner Küche in der verfallenden Villa in Wannsee oder in meiner Küche in einer anderen verfallenden Villa. Beide Alleinerziehnde, er mit damals 14jährigem, ich mit 2jährigem Sohn. Lange Abende, oft mit Merlot oder Ostfriesentee, Croissants und Cafe´au lait in den jeweiligen Küchen, meistens in meiner, kindertechnisch war das zwingender, weil ich das jüngere Kind hatte.

Im Herbst trafen wir uns öfter, zumindest kann ich mich an den heulenden Wind ums Haus und den klatschenden Regen  ans Fenster gut erinnern. Versatzstücke in unseren jeweiligen Leben waren meist Thema, und eben die "wrong conclusions", zu denen wir anscheinend beide neigten.

Apfelkuchen, Calvados, lange Gespräche über das Leben, die vergangenen und aktuellen Lieben und über die Kinder. Viele Dias zusammen geguckt, von sonnenbeschienenen Bahnlinien durch Ostfriesland, oder "Entre Nous" auf eine Wandtafel geschrieben, irgendwo in Frankreich. Säulenbau in der Tristanstrasse. Aufgebaute Eisenbahnanlagen in einem Wannseer Garten, mit echter elektrischer Eisenbahn.

Unsere fehlenden, gewissermaßen amputierten Elternteile, all ihre Schwächen und Macken dem anderen durchs häufige Erzählen so vertraut wie es der eigene, aber nicht vorhandene Partner gewesen wäre. Die gewonnene Erkenntnis, daß im Anfang schon alles abzusehen war: die Trennung, der Verlust.

Alltagshilfen, any time. Im 2CV nächtens nach den ostfriesischen Dias in die Hand versprochen. Verbündete in diesem andauernden,  zähen Alltagskampf. Any time, das war ein großes Wort, und absolut aufrichtig gemeint, weil wir beide darum wußten, daß "any time" aller Voraussicht und Erfahrung nach eine für das "gemeine Volk" absolut unmögliche Zeit mitten in der Nacht sein würde. Immer mitten in der Nacht passieren die kleinen und großen Katastrophen: Pseudo-Krupp-Anfälle, hohes Fieber, Blinddarmdurchbrüche, all das. Und niemand da, weit und breit. Und am nächsten Morgen das drohende Weckerklingeln. Zu wissen, da kann ich anrufen, wenn nichts mehr geht, war mental unglaublich stärkend und tröstend, wie einen Sparstrumpf unter der Matratze zu wissen, für Notzeiten gedacht.

Auch ein Taxifahrer, fällt mir gerade auf.

In seinem Wannseer Haus war in der Remise irgendwann eine kleine Wohnung frei, die für den anderen Taxifahrer in jeder Hinsicht ideal gewesen wäre. Und für den Fortbestand unserer Beziehung ganz sicherlich auch, wenn nicht entscheidend. Wenn er sie denn genommen hätte. Hat er aber nicht. Was mich damals sehr entmutigte, weil auch dadurch die Richtung immer deutlicher und unübersehbarer wurde, auf die er zusteuerte, und ich zwangsläufig mit, weil ich noch bei ihm war. Ein paar Monate später waren wir dann dort angekommen.

So, und nun ist es gut damit.

Isch ´abe fertig.

 

18

Jahre alt. Langsam nähert sich der Jahrestag. Mich beschleichen ganz eigenartige Gefühle. Es ist so lange her, wenn ich diese Zahl betrachte. Und so schnell wie ein Wimpernschlag sind diese  Jahre vergangen. Ich klinge wie meine Mutter. Aber das ist ja nichts Schlechtes. Manchmal hatte sie ja auch  mal Recht.
Ein Zeitpunkt, zu dem ich auch Bilanz der vergangenen Jahre ziehe. Wenn ich ihn sehe, so wie heute, mir gegenüber in der S-Bahn, mit diesem uralten Taschenbuch "Das Spiel ist aus" aus meiner Jugend in der Hand, ganz vertieft darin, ist er mir sehr nah.
 

 
Es gibt Momente, da könnte ich ihn auf den Mond schießen. Wir können uns streiten wie die Kesselflicker. Und wir können uns immer wieder versöhnen, mühelos, wenn die Zeit reif dafür ist, was noch am allerbesten am Streit ist. Er schätzt Dinge an mir, die ich überraschend finde, jedesmal. Das ist mir viel wert. Wir haben momentan eine ruhige Phase miteinander. Möge sie noch eine Weile anhalten......
 

 

....im Babelsberger Park.....

Dachrinne

Lampe

 

...neulich im Körnerpark.....

Alien

 

5

 
Eine 5stöckige Torte wird zum feierlichen Anlaß gewünscht, mindestens. Ich werde tun, was ich kann, klar.
Abends wird dann Sushi gereicht, das geht auch klar. Das Kind ist eben ein Feinschmecker und weiß, was schmeckt. Es kann also nicht alles schiefgelaufen sein in der Erziehung! emotion
 

Berliner

 

Kleben

 
Rote Punkte werde ich heute hoffentlich keine kleben müssen. Oder nicht so viele. Hab doch grade ein De-Eskalationstraining gemacht.....
 
aber wenn es sein muß, dann kriegt er eine geklebt!
 

Farbiges

 

 

 

Verhüllt

 
Die Vorbereitungen laufen, die ersten Gäste sind auch schon voller Vorfreude angekommen. Ich habe vorsichtshalber noch spätabends Kaffee getrunken, ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten.  Alles wesentliche ist so gut es geht verhüllt, auch im Kühlschrank.
Jetzt heißt es durchhalten bis Mitternacht.
 
 
 
 

sweets

for my sweet, sugar for my honey......

               

7 seas

 
 ...... es ist so entspannend, die Landschaft vorbeiziehen zu sehen. Es macht sogar richtig schläfrig. Viele schöne Eckchen habe ich vom Wasser aus entdeckt. Einige Orte, zu denen ich gerne mal zurückkehren würde. Nichts hindert mich, es liegt ja alles vor der Haustür......
Fundstücke von heute, vom Boot aus gesehen:
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Stark

 
Heute gefunden und bestaunt: Anna Stärk , Fotografin. Sehenswerte Bilder aus Liverpool und anderswo.
Ein heute besonders gut passendes Beispiel ist hier zu sehen.
 
 

Sounds of Berlin

 

Eine interessant Seite mit Geräuschen von allen möglichen Orten in Berlin

at home

 
 
 
 
 

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