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shades of grey


Beim Jeansflicken entdeckte ich, daß Grau erstaunlich viele Nuancen hat......
 
 
 
....und daß es noch sooo viele andere Farben gibt, die mir momentan viel mehr fehlen als Grau in all seinen Schattierungen:
 
 
 
 

 

 
....mindestens die!
 

Heute noch

arbeiten, und dann habe ich ein paar Tage frei, endlich! Mich kotzt alles dort dermaßen an, daß ich es grade gar nicht beschreiben kann. Ich fühle mich total unwohl, es nervt alles und dauernd gibt’s Ärger, an allen Ecken und Enden. Am meisten trifft mich daran, daß der Ärger aus Ecken kommt, wo ich ihn bisher niemals vermutet oder in dieser Form erwartet habe. Das hinterläßt so ein hilfloses und angreifbares Gefühl. Vielleicht entwickle ich in den freien Tagen ein paar Ideen, wie ich es mir dort wieder angenehmer machen und mich besser schützen kann. Ich hoffe es.

Papier

....so dünn fühlt sich meine Haut gerade an, bei jedem kleinen Anlaß reagiere ich empfindlich wie eine Mimose. Ich ertappte mich heute dabei, daß ich beleidigt wie die sprichwörtliche Leberwurst reagierte, mich bockig jedem "mehr-als-nötig"-Kontakt mit den Kollegen verweigerte und in meinem Schmollwinkel blieb. Innerlich hielt ich zwar flammende Reden an die anderen, was aber nur zeigt, daß ich noch gar nicht bereit zu einem wirklichen Dialog mit ihnen bin. Momentan ist es dann auch besser, die ganze Chose erstmal auf Eis zu legen,  bzw. dort liegen zu lassen. Solange ich mich so starr, verletzt, ideenlos und ratlos fühle, würde ich doch nur weiter an der Leberwurstnummer arbeiten, was überhaupt nichts voranbrächte. Trotzdem isses doof so, ich fühle mich nicht wohl.

Ich habe mich heute versucht nur darauf zu konzentrieren, was gerade gut läuft und Aussicht auf Erfolg hat. Alles andere zieht mich nur runter, und davon brauche ich nicht noch mehr.

Ich bin nur froh, daß ich die alle vor Montag nicht wieder sehen muß!

Wüste

Darbouka

 

Helle

.....ich hoffe, daß mir heute wenigstens dämmert, wie ich mit meinen Kollegen klarkomme, und wohin mit dem aktuellen Konflikt......mir fehlt zur Zeit jede Idee dazu. Und was viel schlimmer ist: auch jede Lust. Ich bin schonmal lieber arbeiten gegangen als heute.
 

Zettelwirtschaft

 
 
.....ich muß anscheinend an mehreren Stellen Ordnung ins momentane Chaos bringen......

Wand

.....oder: vor die Wand gefahren. So siehts grade aus. No way out. No way back. Alles Scheiße. Morgen nochmal hin, dann ein paar Tage frei. Gut so. Hab keine Idee mehr. Es müßte dort einfach einen großen Schlag tun und alles wäre anders. Ich glaube, was anderes funzt nicht mehr. So viel Reden, und immer im Kreis. Oder zuwenig geredet, als es noch möglich gewesen wäre, etwas zu ändern. Es gibt unauflösbare Konflikte, glaub ich. So verfahren, wie das schon so lange ist. Ein riesiger Knoten, alles verheddert. Ich geh mir eine Nische suchen. Und darin bleibe ich dann. oooch doof.

Teamarbeit

......ich verbringe 8,5 Std. täglich bei meiner Arbeit, physisch, mental und emotional. Das ist auch gut so, ich mag meine Arbeit nach den vielen Jahren immer noch. Ich finde sie nach wie vor und  immer wieder spannend, an- und aufregend, inspirierend und abwechslungsreich. Genau richtig. Sie ist sehr vieles, nur eines nicht: langweilige, immergleiche Routine. Alles prima. Fast.

Schlimm wird es erst, wenn ich nach diesen 8,5 Std. nicht abschalten kann, sondern, wenn auch nicht mehr physisch, so doch mental und emotional mit Arbeitssachen beschäftigt bleibe. Daß das ab und zu mal so ist, bleibt bei meinem job (und den meisten anderen jobs, nehme ich an) nicht aus, aber wenn es zum vorübergehenden Dauerzustand wird, schadet es mir. Dann besteht die Nacht schonmal aus einer endlosen Grübel-Eskimorolle, aus der ich erst morgens wie gerädert aussteigen kann. Totoal erschöpft von den nächtlichen Grübeleien, ohne dadurch auch nur einen Deut mehr Klarheit gewonnen zu haben. Nur die Gewißheit, daß es so nicht weitergehen kann. Und daß ich nicht weiß, wie weiter. Oder wie anders.

Gestern auf dem Nachhauseweg kamen mir in der S-Bahn schon die Tränen. Ich merke immer mehr, wie anstrengend es ist, diese Anspannung, die aus den Konflikten im Team rührt, auszuhalten und in mir auszutarieren. Und dabei noch arbeitsfähig zu sein. Es kostet enorm viel Kraft und strengt mich wahnsinnig an.

Zumindest darin waren wir uns gestern mal einig: daß nahezu alle unter der angespannten und verfahrenen Situation leiden und sich wünschen, daß es besser wird. Und damit hatte es sich auch schon wieder mit dem "geteilten Leid": die Lösungen und Auswege daraus sucht sich jeder selbst. Wodurch wir weiter auseinanderdriften als je zuvor. Es wird nicht besser, glaube ich, solange wir uns auseinander dividieren und nicht gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Aber so ist es eben, ich empfinde es jedenfalls so. Und vor allem spüre ich, wie alleine ich bin, auch mit dieser Meinung. In meinem Team. Und wenn ich das so schreibe, frage ich mich, ob ich das so überhaupt noch nennen kann: "mein" Team. Und ob das auch überhaupt noch so etwas wie ein Team ist. Ich zweifle gerade an allem. Am meisten an mir. Ich fühle mich wirklich erschüttert, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

 

Igeln

genau so:

eingeigelt warten, bis sich alles entspannt hat......

Mantra ab sofort: alles wird gut!

Abstand

Ja, stimmt ja. Und trotzdem ist genau der am weitesten entfernt. Ich hab momentan noch Abstand zum Abstand, sozusagen. Heute nacht hab ich von der Arbeit geträumt. Ich sehe es mal positiv: wenigstens habe ich in dieser Nacht geschlafen, und durch die Träume kommt ja auch eine Menge ins Sichtbare, was bisher verborgen war.
Es tut gut, heute und morgen frei zu haben. das ist wirklich gut! Räumlicher Abstand ist ja nicht schlecht für den Anfang.

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