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Raus

.....aus allem......sagen viele dazu, und: wie beneidenswert, mal raus aus allem zu sein!

Und je öfter ich das höre, desto mehr frage ich mich, ob ich das überhaupt kann, und wie das für mich sein wird: raus aus allem zu sein. Keinen gewohnten Alltag mehr zu haben, plötzlich auch mal "ich ohne Kind" zu sein für so eine lange Zeit. Das war ich seit fast 17 Jahren nicht mehr, und es wird auch nicht genauso sein wie damals, als ich noch "ohne" war. Auf irgendeine Weise bin ich ja immer "mit", denn höchstens sind wir mal räumlich getrennt. Muttersein ist niemals part-time.

Es wird sehr ungewohnt sein, einen anderen Rhythmus zu finden für diese vier Wochen, mich einzufinden ind einen Ablauf, den ich nicht kenne und der völlig anders sein wird als der, den ich gewohnt bin. Nicht arbeiten zu müssen, ist auch neu. Nur für mich etwas zu tun, das vor allem ist neu.

Ich bin sehr neugierig, wie es mir gehen wird mit diesen neuen Erfahrungen.

Aus der Welt

......in eine andere Sphäre getaucht, so fühle ich mich. Und es fühlt sich gut an. Ich erlebe manchmal das selten gewordene Gefühl von leichtem Heimweh. Aber nur ganz sachte und ganz selten.

Es ist schön hier, auf eine besondere Weise. Ich komme wirklich mal zur Ruhe und habe Massen an Zeit, mich um mich selbst zu kümmern. Ungewohnt in dieser Intensität, aber auch spannend und wohltuend. Die Arbeit ist ganz weit weg, und da kann sie auch noch eine Weile bleiben.

splendid isolation

....so kann ich es am besten beschreiben, wo ich mich gerade befinde.
Ich habe schon sehr, sehr lange nicht mehr so viel Zeit für mich gehabt. Und plötzlich wird alles ruhig, der Trubel um mich und in mir legt sich allmählich. Wieder meinen Rhythmus finden, langsam gehen und vor allem: schwimmen!

still growing....

.....and getting stronger every day.

So fühle ich mich hier und werde das hoffentlich auch nach Berlin mitnehmen. Ich bin tatsächlich stärker und beweglicher geworden und kann jetzt weiter laufen und länger schwimmen als vorher. Was sich vielleicht nicht bemerkenswert anhört, für mich aber sehr wichtig geworden ist.

Und ich habe das Gefühl Heimweh neu entdeckt. Seit der dritten Woche ist es da und läßt sich immer nur kurz mal zwischendurch vertreiben. Nächste Woche fahre ich zurück und freue mich darauf. Auch das Heimweh ist ein gutes Gefühl, zumindest aus der Distanz betrachtet, und es tut gut, es nach vielen Jahren wieder einmal zu fühlen. Komisch, ausgerechnet hier, also fast in meiner alten Heimat, taucht dieses Gefühl auf. Wie ein Bild im Bild mutet das an.

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