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Wiedergefundenes

Hilft gegen den "bösen Blick":

Könnte das entscheidende Stück sein:

Doppelt kanns auch nicht schaden:

 

 

 

Undurchsichtig

Paßt ja zum heutigen Nebel: 
 

down and up

Reflektionen und Ausblicke

 

 

 

 

 

 

 

 

Orangen

In diesen düsteren, ollen, windigen Novembertagen brauchte ich etwas Farbe:

 

 

 

Verblüht

Aus aktuellem Anlass

....hier zu finden

Vorübergehend matschig

 

 


Gestreift und warm

Gerade nachhause gekommen, eine kurze Kaffeepause, bevor es gleich weitergeht. Manchmal könnte der Tag locker 5 Stunden mehr haben, so viel ist zu tun. Und wenn das so viel Spaß macht wie zur Zeit, gerne noch ein paar mehr! Da stören der Matsch und die Kälte draußen dann nicht so besonders.

Wortklauereien

"Nein nein, man wird nicht glücklich, wenn das Herz seinen Mantel verliert. Man kann nicht mehr atmen, wenn der Glaube an die Welt verloren geht. Und man kann nicht (gut) leben, wenn es an Verständnis, Glück und Toleranz mangelt. Manchmal kann man sprechen und nichts sagen, Dinge sagen und niemand hört zu. Wer versteht, wenn man Mauern baut, wer versteht, wenn man nicht da ist?"

Das habe ich hier beim Glasperlenspieler geklaut, weil es so gut ist und so wahr. Ich hätte nicht treffender formulieren können, wie es manchmal eben ist und wie sich das dann anfühlt. Das Wörtchen "gut" hab ich zugefügt, weil es mir passender (oder erträglicher?) erschien.

Spezieller Hinweis für die Suchenden: ganz genau unter: "...then I tell you the story of my life" vom 11.11.07

Date bei Starbucks

Ja, habe ich. Am Samstag. Und selbstverständlich werde ich hingehen, auch wenn es das Starbucks ist. Ich hab mich selten so sehr auf ein date gefreut wie auf dieses. Was ganz klar nicht an der location liegt, sondern natürlich an der Person, die ich dort treffen werde: meinen Sohn. Nach einigen Wochen Schweigen, die sehr an mir genagt haben, rief er heute an, und am Samstag werden wir uns treffen. Mindestens der Anapurna ist mir von der Seele gefallen, als er heute anrief. Das Echo vom Gepolter der Felsbrocken hallt mir noch im Ohr........

Kaffee

....spielte in meinem Leben immer eine Rolle: der Duft von frischem Kaffee, wenn meine Mutter sich nachmittags mit ihren Freundinnen und Nachbarinnen traf, das Blubbern im Melitta-Porzellanfilter, wenn meine Oma Kaffee für die Tanten und Nachbarinnen aufbrühte (sie sagte nicht :" Kaffee kochen" dazu), und später das jahrelange Ritual der "Tasse Kaffee", um eine Pause einzulegen. Meine erste Tasse Kaffee, und wie erwachsen ich mich damit fühlte. Der schier ungenießbare Kaffee in Schottland und England, Pulverkaffee, war das gruselig. Stundenlange Siestas in spanischen Bars mit einem Cafe´con leche nach dem anderen, die crema zerging auf der Zunge........unter der Bar lagen Unmengen an leeren Zuckertütchen, achtlos auf den Boden geworfen, ein kleines andalusisches Papiergebirge. Holländische kopje koffies mit Karamellkeks, italienischer Espresso mit Amarettini..........
Nachdem ich aufgehört hatte zu rauchen, konnte ich einige Wochen lang überhaupt keinen Kaffee trinken, weil ich dann sofort einen fast unbezähmbaren Schmacht auf Zigaretten bekam. Inzwischen trinke ich nur noch halb so viel davon wie früher, und er schmeckt auch anders, finde ich. Bitterer irgendwie.
Wenn ich Kaffee rieche, fühle ich mich sofort wohl und entspanne mich. Den Duft von frischem Kaffe mag ich fast noch lieber als seinen Geschmack.


Morgen also Kaffee im Starbucks, ich werde mal ein Pfund kaufen und mit nachhause nehmen......

Two of a kind

Dieses Gefühl hatte ich gestern, als ich mit meinem ganz persönlichen "missing piece" Kaffee trinken war. Es war wie immer, mit einer innigen, über Jahre gewachsenen Vetrautheit, die ich sehr genieße.

Zu meiner großen Freude plant er für Januar eine Reise nach London mit einem Freund. Das finde ich natürlich gut und ganz wunderbar. Wir waren vor drei Jahren einmal gemeinsam in London, er kennt sich also schon ein bißchen dort aus und weiß, wo man gut und billig essen kann (im allseits bekannten "Wong Key" in Soho, wo man shoppen gehen und Schnäppchen finden kann und überhaupt: wo die places of interest sind, die Jugendliche spannend finden. Die Telefonnummer unseres Freundes in London nimmt er mit, für alle Fälle, was ich bei aller Abenteuerlust beruhigend finde.

Nummer Vier

lebt! Es gibt sie noch, die handgemalten Hausnummern!

Nummern-Historie

Auf vielfachen Wunsch hier Auszüge aus der wechselvollen Geschichte des Hauses, zu dem die unten abgebildete Nummer gehört:

Das Haus ist schätzungsweise 100 Jahre alt und wurde in den letzten Jahren lebhaft bewohnt von den häufig wechselnden Mitgliedern einer sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft. Die fand sich zum Zwecke der Drogenentwöhnung und setzte sich vorwiegend aus arabisch- und türkischstämmigen Jugendlichen nebst deren Sozialarbeitern und sonstigen Betreuern zusammen.

Tomaten wurden im Garten gepflanzt, Sonnenblumen, Kürbisse, Zucchini, Kapuzinerkresse und Wicken mäanderten, gepflegt von den zur Gartenarbeit eingeteilten Jugendlichen, am hölzernen Zaun entlang. Im Sommer hörte man abends oft orientalische Musik durch die offenen Fenster, im Garten wurde gegrillt und gechillt, und morgens um 6 Uhr joggten bei jedem Wetter unlustig dreinschauende Jugendliche die Straße vom oder zum Frühsport entlang.

Möglicherweise wurde das Nummernschild also in einer therapeutisch wertvollen Mußestunde von einem der Jugendlichen gemalt........

Irgendwann im vergangenen Frühjahr war das Haus plötzlich verwaist, der Garten verwilderte und der Rasen wuchs zu einer üppigen Wiese an. Es war traurig mit anzusehen, wie das Haus vereinsamte und allmählich verlotterte, und vor allem, wie schnell der Verfall vonstatten ging. Der üppige rotglühende Wein an der Hausfront strahlte nicht mehr so wie sonst alle Jahre im Herbst, sondern hing traurig und schlaff an den schütteren Zweiglein herunter. Leise im Wind quietschend hing ein Schild am rostigen Haken : "Zu verkaufen!" stand darauf, nein: schrie es einem geradezu entgegen. Kein Mensch wollte sich erbarmen, so schien es lange Zeit.

Vor kurzer Zeit begannen plötzlich emsige Renovierungsarbeiten im Inneren des alten Hauses, und inzwischen ist auch schon das Dach neu gedeckt. Anscheinend ist eine Familie mit etlichen Kindern eingezogen. Vielleicht gibt es also bald wieder Tomatenpflanzen und Blumen im Garten.

Das Haus sieht jetzt ein bißchen so aus wie frisch operiert: noch etwas wacklig auf den Beinen und mit einigen frischen Narben, aber wieder halbwegs aufrecht stehend, noch an ein Gerüst gestützt wie auf einen Stock. Vor allem hört man es wieder atmen und es scheint erwacht aus der Agonie der vergangenen unbewohnten Monate.

Ich fürchte, das Schild wird bald ersetzt werden durch ein neues, genormtes, stromlinienförmiges. Womöglich mit Beleuchtung.

Viel Arbeit

Vor lauter Arbeit, oft auch noch abends zuhause, komme ich momentan kaum zum bloggen. Zum fotografieren ist es meist schon zu dunkel, wenn ich nachhause komme, also gibt es auch nur selten Fotos nowadays.......ein Ende dieser arbeitsreichen Zeit ist gerade noch nicht so richtig in Sicht.......ich versuche es hier aber mal wieder am Wochenende......!

Zwischenergebnisse

Allmählich zeichnen sich einige Perspektiven und neue Wege ab. Sie sind vorerst noch skizziert, auf Papier und in den Köpfen, aber sie nehmen Formen an. Und werden nach und nach farbiger mit deutlicher werdenden Konturen, wie ein Foto in der Entwicklerflüssigkeit.

Es ist kaum zu glauben, aber wir haben jetzt endlich ein Konzept entwickelt! Und es ist brauchbar! Das war längst überfällig.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit unseren Umstrukturierungen weitergeht.

Die Atmosphäre ist gerade sehr munter und aktiv, wir alle haben viel zu tun, Manche jammern natürlich darüber, die meisten aber empfinden es als positiven Stress. Selber die Arbeitsbedingungen mit zu gestalten ist um so vieles herausfordernder (und befriedigender) als lediglich über Vorhandenes zu meckern. Das zeigt sich gerade wieder.

My dreams seem to come true!

Erkenntnis

Ich habe heute bei einem längst überfälligen Sondierungsgespräch herausgefunden, was mich innerhalb von Sekundenbruchteilen auf die nächste Palme bringt: Inkompetenz gepaart mit Unverschämtheit.

Manches andere kann mich ärgerlich oder wütend machen, aber diese Kombination macht mich mit Sicherheit rasend.

Ich denke auch gerade über das Phänomen nach, wie es manche Leute ohne Mühe und Anstrengung schaffen, so etwas wie unbedingten und unbegrenzten Artenschutz reflexhaft bei anderen abzurufen.

 

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