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Ewige Jagdgründe

In Aachen an einer Kneipe gefunden:

....und diesen Hirsch auf einem Aachener Friedhof:

Vielleicht sind es ja dieselben?

Käufliches

Ich habe in Aachen alte Kaugummiautomaten entdeckt:

Und die Luftschlangen mit Printe in einem Schaufenster:

Im Fenster nebenan winkten freundliche Gartenzwerge:

In einem anderen Fenster saß ein Rabe:

Neben dem Dom gab es himmlische Kerzen zu kaufen:

 

Steine, Pflaster und Holz

Gullideckel

Treppenstufen

Altes Tor

Tate Modern, London

Ich denke den ganzen Tag schon daran: da wäre ich jetzt sehr gerne! Durch den Nieselregen einen wolkenverhangenen Blick von der Cafeteria aus auf St. Paul´s Cathedral. Das Summen des Straßenverkehrs hören. Doch, der klingt in London anders als in Berlin!

Ja, das wäre garnicht schlecht! Über die filigrane Millenium Bridge laufen,durch den Holland Park schlendern, und abends im Wong Key in der Chinatown Bean Curd with Oyster Sauce oder Sweet and Sour Pork essen..........mmh!

Eisernes

 

Kunststoffliches

Vitamine und Helligkeit

Gebleichte Narzissen

Obst und Gemüse

Auswandern

würde ich zur Zeit gerne. Eine drastische Ortsveränderung vornehmen. Weit weg. Richtig weit weg. In eine andere Stadt, sogar in ein anderes Land ziehen. Gerne. London, Aachen, Spanien. So diese Richtung. Ja, genau diese RichtungEN! Hauptsahe weg, so klingt das. Und es ist ja auch so. Dieses Kapitel Berlin endlich schließen. Dieses "erstmal bleib ich hier" beenden, das mittlerweile seit 25 Jahren andauert. Es war immer und ist bis heute ein unentschiedenes Jein zu dieser Stadt geblieben. Vielleicht ist es Zeit, das zu verändern.

Eine Bank am Meer

 

ob der Lackierer etwas über Komplementärfarben wußte? Oder hatte er eine gute Intuition? Oder hatte er einfach diese orange Farbe übrig?

 

Tanzpalast

mit verblichenem Charme

Palmenkulisse

I GING?

Verschachtelte Kisten

In Arkadien?

Belebtes Wasserrohr

Häusliches

Grasgrünes und Efeugrünes

Versteinertes

Umsichtige Schäger

Entscheidung

Eine, die es in sich hat, ist zu treffen. Sie haben es ja immer in sich, die Entscheidungen, aber diese ganz besonders.

Bleiben oder gehen? Das ist die Frage.

Nein, es geht um keine Beziehung. Jedenfalls nicht um eine Liebesbeziehung.

Es geht um die Stelle mit dem festen Arbeitsvertrag. Der heutzutage Gold wert ist, und danach wahrscheinlich kaum noch zu kriegen sein wird. Und der sich auch anfühlen kann wie ein Mühlstein um den Hals, wie Bleigewichte an den Füßen. Seit einiger Zeit fühlt es sich fast nur noch so an. Nicht die Arbeit selbst, sondern die immer mieser werdenden Arbeitsbedingungen und vor allem das immer schlechter funktionierende Team. Die Hoffnung, daß unser Team sich doch noch auf die Hinterbeine stellt und so etwas wie Solidarität und Kampfgeist entwickelt und gar zeigt, habe ich seit längerer Zeit resigniert aufgegeben.

Mir ist nach gehen. Und die Vernunft, die mich ja nun schon etliche Jahre dort hält, warnt genau davor. Ich male mir den worst case aus. Aber das ist schwer. Davor schiebt sich immer wieder sehr schnell das Gefühl der Erleichterung, das sich in meiner Vorstellung sofort einstellen wird, wenn ich dort endlich gekündigt habe. Das ist viel greifbarer als jeder worst case. Vielleicht tritt der ja auch garnicht ein, sondern erst durch den Schritt des Kündigens und die Pause danach ergeben sich Möglichkeiten, die jetzt noch nicht entstehen können, weil ich noch fest in diese Stelle eingebunden bin? Vielleicht gibts diesen worst case ja nur, solange ich Angst davor habe? Darüber grüble ich nach. Ich wüßte so gerne, was danach kommt. Aber wie das bei gewichtigen Entscheidungen eben so ist: erst hinterher ist man schlauer.

Ich gehe nicht mehr gerne hin. Ich ärgere mich viel zu viel und viel zu oft über immer dieselben Dinge dort. Ich bin dadurch chronisch unzufrieden mit dem ganzen "Laden" dort geworden. Resignation und Müdigkeit sind an die Stelle von Schwung und Freude an der Arbeit getreten. Ich mag nicht mehr. Ich brauche eine Pause. Aber eine Pause, und wenn auch nur für 3 Monate, ist dort nicht möglich. Nein, drei Monate Pause würden mir nicht genügen, wenn ich ehrlich bin. Innerlich habe ich schon lange gekündigt.

Also, nach 10 Jahren: gehen?

Das ist so schwer zu entscheiden. Aber es steht trotzdem an. Dringend.

 

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