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back in town

bin ich seit heute abend. Norwegen ist so nah und trotzdem so weit entfernt, merke ich gerade einmal wieder. Mit dem Flugzeug ein Katzensprung, und trotzdem ist es eine völlig andere Welt.

2 Wochen, die so erholsam waren wie immer, und auch so voller Überraschungen wie noch nie. Das alles ohne Zigaretten. Nix mehr mit morgens als erstes mit dem Kaffeebecher auf die Veranda und dann rauchend zum wachwerden auf die Birke gestarrt. Fiel mir schwer, ein neues Ritual dazu zu finden. Zuhause hab ich das längst geschafft, aber dort war es für mich mit den alten Gewohnheiten im Kopf noch gleichgeblieben.

Morgen gibts hier ein paar Fotos. Und die Neuigkeiten etwas ausführlicher.

 

weiter norwegischer Winterhimmel

erst hellrot.....

dann dunkelrot....

...manchmal zartrosa....

Es gab Rauhreif, wenn auch keinen Schnee....

Gestrandetes Boot

Mehr Fundstücke

Alter Sekretär

 

 

Eßbares

Birken

mehr Winterhimmel

Verfallende Scheune

Apotheke

Gestern in der Apotheke stand neben mir ein sehr abgemagerter junger Mann, der einen Abholschein für ein Medikament einlösen wollte. In seiner Jackentasche steckte eine Bierflasche, sah ich, und aus irgendeinem Grund strahlte er etwas Unheimliches auf mich aus. Einen Moment später kam die Apothekerin zu ihm zurück und eröffnete ihm, daß das dazugehörige Rezept gefälscht sei, sie es deshalb der Polizei übergeben hätte und ihm die Medikamente daher nicht aushändigen könne. Er hat noch ein wenig herumdiskutiert, verließ dann aber die Apotheke. Ich hatte trotzdem ein mulmiges Gefühl, weil ich nicht einschätzen konnte, wie er reagieren würde.

HOT red roof in Potsdam

Das Hans Otto Theater in Potsdam haben wir heute besichtigt. Ich fands sehr schön und sehr beeindruckend, auch mal die verschiedenen Gewerke (Schneiderei, Tischlerei, Schlosserei, Schuhmacherei usw.) zu sehen, in den unglaublich hohen Bühnenturm zu gucken, dieses fantastische, wunderbar leichte, beschwingte Dach zu sehen - und so habe ich heute einige Fotos davon gemacht:

und noch ein paar Gläser in der Bar:

The eyes....

....of the (Norwegian) tiger:

Kurzes Wochenende

Durch das zweitägige Seminar fehlt mir jetzt ein Tag vom Wochenende...... Ich fand es anstrengend, den ganzen Tag in diesem engen Raum mit vielen Leuten zu sitzen und mich stundenlang auf das Erstellen von mindestens 1000 Fragen zu konzentrieren. Mir fehlte Bewegung und frische Luft. Ein weiterer Härtetest waren die vielen Raucher um mich herum. In deren "Raucherpausen" (die ich sehr gut nachfühlen konnte) blieb mir nur das Kaffeetrinken - das war auf die Dauer aber nicht so spannend, fand ich. Nach Alternativen suche ich noch......

Auf der anderen Seite war es gut, mich gedanklich mal wieder mit etwas anderem zu beschäftigen und einen großen Brocken der bevorstehenden Arbeit geschafft zu haben.

Ich gehe gleich mal raus, etwas laufen.

 

Mehr trinken, mehr Sport treiben

muß ich, soll ich, will ich. Und mache ich. Versprochen. Mir selbst. Also dann!

Ich hab eine gute Phase momentan, und bin schwer motiviert, das muß ich ausnutzen. Und am nächsten Wochenende fängt der neue walking-Kurs an, darauf freue ich mich auch!

Zur Zeit schaffe ich so viel, daß ich prima mit allem vorankomme. Das tut wirklich gut. Ich hatte mir vorgenommen, nicht wieder Sachen auf die lange Bank zu schieben, sondern möglichst gleich zu erledigen. Und das klappt bisher auch ziemlich gut. Gerade der Kleinkram häuft sich nicht so an und blockiert dadurch nicht irgendwann alles andere. Gestern habe ich deshalb noch die 1000 herumliegenden und gestapelten Zettel und Papiere auf dem Schreibtisch aufgeräumt und den überflüssigen Rest gleich weggeschmissen.

Und wenn ich es dann bis Ende Januar noch schaffe, mich zum 1.-Hilfe-Kurs für den Führerschein anzumelden, stehe ich unmittelbar vor der Heiligsprechung!! Amen.

Klarheit

Das paßt jetzt hierher, finde ich: klar, einfach, übersichtlich!

verriegelt

das Tor einer verfallenden Scheune

Üblicherweise sind die norwegischen Scheunen in einem Rot gestrichen, das sich "Ochsenblut" nennt. Eine sehr schöne, sehr warme Farbe. Irgendjemand hat darüber irgendwann einmal hellgrüne Farbe gestrichen, die inzwischen aber auch abblättert.

Die Ruhe vor dem Sturm.....

....ist seit einigen Augenblicken definitiv vorbei. Draußen tost der Orkan ums Haus und der Regen peitscht an die Fenster. Das hatte sich heute nachmittag richtig zusammengebraut, und ich habe es nach dem Schwimmen gerade noch rechtzeitig nachhause geschafft.

Kreise und Ecken

Kreise sind allemal besser als Ecken!

 

Im Oktober habe ich mal in einem Brief über diese Treppenstufen philosophiert. Sie sind am Spreebogen zu finden, und als ich sie damals während einer sentimental journey entdeckte, fing ich an zu heulen. Sie sind wie ein Sinnbild dafür, was ich als völlig unerträglich empfinde: Ausweglosigkeit, Trostlosigkeit und fehlende Perspektive. Sich zu verausgaben, ohne jemals irgendwo anzukommen.

Lieber ist mir die Kreisform. Darin gibt es von jeder Position aus eine neue Perspektive, sie hat Offenheit und Bewegung. Beide Objekte sind aus Stein, die Treppe wie das Steinmosaik. Trotzdem liegen Welten dazwischen, zumindest für mich. Vielleicht ist die Sichtweise aber auch nur abhängig von der Größe und Position der Scheuklappen am eigenen Kopf......

Wie gut, daß wir die Richtung unserer Gedanken ändern können.

Wie schön wäre es manchmal, dafür einen Zeitraffer zu haben.

Und wie immer, wenn es mir gelingt, meine Gedanken nicht länger vor steinerne Wände laufen zu lassen, sondern sie wieder in offenere Richtungen zu schicken, geht es mir gut. Dann löst sich Verfestigtes auf und so viele erstarrte Dinge kommen wieder in Fluß. Allmählich trudeln sogar die ausstehenden Penunzen von K.  auf dem Konto ein. Na, wenn es nicht doch noch Zeichen und Wunder gibt! Damit hatte ich bereits abgeschlossen. Vielleicht war es dafür nötig, daß ich es abhake, wirklich restlos gehen lasse, damit da endlich etwas in Bewegung kam. Diese Geldgeschichte war wie ein bohrender Stachel, der jetzt rausgezogen wird. Und dann ist endlich Ruhe im Karton. E´basta!

 

 

Nautilus

Runder gehts kaum.....

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