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Ici
Marocco.....so hieß ein Buch, das ich vor vielen Jahren einmal gelesen habe. Ich erinnere ich noch daran, daß es um eine Frau ging, die immer wieder anrief und lediglich "ici Marocco" sagte, und deshalb hat es mich auch schnell gelangweilt, schätze ich. Ein Gespräch kam nicht zustande, lediglich die angerufene Ich-Erzählerin rätselte herum, worum es bei den wiederholten Anrufen gegangen sein könnte......ici Marocco.
Und heute abend, nein, gestern abend, denn heute ist heute und gestern ist gestern, rufe ich an und scheine im Funkloch oder in einem anderen Nirwana zu landen. No reply. Wie traurig. Nun bin ich selbst plötzlich Ici Marocco. Weit weg, in der Wüste, genau so fühle ich mich auch gerade. Oder hoch oben im schroffen Atlas-Gebirge.
Mind the gap.
Morgen nach London mitzufahren, das hätte was. Eine riesige Stadt, manchmal auch wie eine Wüste aus Steinen. Und darin mal ein paar Tage lang verlorengehen. Just falling, letting go. Ach, Grace Slick , dich werde ich jetzt mal hören, das wird helfen.
Unterwegs, so fühle ich mich auch seit geraumer Zeit. Außen wie innen. Ich habe keine Ahnung, wohin die Reise geht. Manchmal ist es ein sanftes Gleiten, Rutschen, dann wieder gibt es Strudel, in die ich gerate, die mich mitreißen, in denen ich die Luft anhalte, mich festhalten will, und doch keinen Halt finde. Und das mir oft Allerschwierigste tun muß:
mich überlassen. Vertrauen.
Es ist so verdammt schwierig manchmal, mich dann nicht dagegen zu stemmen oder zu erstarren aus vorweggenommenen Erwartungen.
Sonst noch: Blumen vom Sohn, die mich zu Tränen rühren. Heute aufgeräumt, auf ein paar qm den Überblick wieder hergestellt.
Und ein paar Stunden später überblicke ich gar nichts mehr.
Es zerrinnt mir alles in den Händen.
Gehört nicht doch eher ein Fragezeichen an das Ende dieses Satzes?
Vielleicht ist das die challenge für das nächste Jahr:
gehen lassen, was gehen will und genießen, was bleiben will. For the time being.
Ohne Anstrengung, ohne Kampf.
Stapelweise


Perspektive und Fokus



Fritz und ich
Aus der Entfernung wirkt alles viel schärfer gezeichnet, oder ist nur mein Blick darauf unerbittlicher und strenger? Wäre es nicht wunderbar, dasselbe Verständnis und wohlwollende Annehmen auch für mich selbst aufzubringen und genauso freigiebig an mich zu verschenken?
Diese Zweigeteiltheit, wie bescheuert! Ach Fritz , help me out of this misery!
Das Getrennte wieder zusammenfügen. Damit es bleibt.
Vielleicht ist das wirklich eine gute Idee, es geistert mir ja schon eine Weile im Kopf herum.
chillen


Unlucky Strike
English Delight































